Citybike Test und Vergleich 2017

Schnell, flexibel und spritsparend zum Ziel – Das Citybike

Citybike test

Damit das Fahren mit dem Citybike Spaß macht, braucht man ein Rad das zu einem passt und den Ansprüchen gerecht wird. Aber es ist nicht ganz einfach das passende Citybike zu finden. Kurze Wege mit dem citybike sind kein Problem, aber sobald das City-Bike Ihr täglicher Begleiter wird, oder sie längere Fahrten ab 15-20 Minuten planen, dann wird der Kauf etwas komplizierter und es muss auf vieles geachtet werden.

Sie sind die treibende Kraft, also der Motor des Fahrrads. Gerade an den Kontaktpunkten mit denen Sie das Bike berühren, befinden sich wichtige Komponenten. Deshalb sollte das City-Bike passen wie ein Maß-Schuh! Nur dann ist gewährleistet dass Sie lange Freude mit Ihrem Rad haben.

Erhält man eine schlechte Beratung oder informiert man sich nicht ausreichend, entstehen genau an diesen Stellen schnell schmerzen. Wenn Sie das falsche Citybike kaufen merken Sie dies schnell an einer schwergängigen Schaltung, einem unbequemen Sattel oder an häufigen Reparaturen. So etwas kann einem schnell den Spaß am fahren verderben. Zudem sollte ein Fahrrad den Fahrer nicht überfordern, weil das Rad zu sportlich oder zu träge ist.

 

Deshalb erfahren Sie auf dieser Seite alle wichtigen Informationen die man benötigt um das perfekte City-Bike zu finden.

 

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Informationen, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

 

 

City Bike kaufen

 

Wo kann ich ein hochwertiges Citybike kaufen?

Es gibt verschiedene Wege ein City Bike zu kaufen. Der klassische Weg ist beim Fahrradhändler um die Ecke. Zum anderen bieten Discounter und Baumärkte auch immer wieder günstige City-Bikes an. Oder sie kaufen Ihr citybike online und lassen sich es bequem nach Hause liefern. Mehrere Citybikes vergleichen lohnt sich immer. Dafür ist das Internet natürlich bestens geeignet.

Aber aufgepasst: Es ist nicht leicht ein hochwertiges Citybike online zu erkennen, eine schöne Beschreibung und tolle Bilder sagen noch nichts über gute Verarbeitung und langlebige Komponenten aus! Etwas Erfahrung und im Vorfeld ein wenig Hintergrundwissen sollten Sie schon sammeln.

Mehrere Citybikes vergleichen lohnt sich immer. Dafür ist das Internet natürlich bestens geeignet.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen 3 sehr gute citybike 2017 zum Vergleich aufgelistet:

 

KTM Veneto 8

Citybike test 2017Citybike vergleich


 

Bergamont Belami N8

Citybike test

Citybike vergleich

 


Raleigh Devon Pro – Citybike 2017

 

Citybike test

 

Citybike vergleich

 


 

 

Wie teuer muss ein Fahrrad sein?

 

Wie viel Geld man für ein ordentliches Citybike ausgeben sollte, ist abhängig davon wie intensiv und für welchen Zweck das Fahrrad genutzt wird. Wer sein Fahrrad täglich in Gebrauch hat ärgert sich wenn schon nach kurzer Zeit Flug Rost am günstigen 500 Euro Bike ansetzt. Im Preissegment ab 900 Euro ist dies wohl eher unwahrscheinlich.

Ab diesem Preisniveau sind Bremsen, Fahrradbeleuchtung und Schaltung robuster und haben eine wesentlich bessere Verarbeitung. Man kann davon ausgehen, dass auch alle anderen Materialien wie z.B. Schrauben und Seilzüge aus besserem Material bestehen.

Bei sogenannten Sonderangeboten sollte man genau auf die Komponenten achten. Oft ist es der Fall, dass nur die Schaltung ein Markenprodukt ist und die anderen Komponenten von unbekannten Herstellern sind. In manchen Fällen ist sogar nur ein Teil der Fahrradschaltung ein Markenprodukt und der Rest wird mit „Billigprodukten“ aufgefüllt. Am besten nachfragen.

Wer etwas weniger investieren möchte, aber trotz allem ein qualitativ gutes Citybike erwerben möchte, kann beim Händler nach Vorjahresmodellen fragen oder mit einer sachkundigen Person ein gebrauchtes Rad kaufen. Aber auch hier ist es erneut wichtig: Das Fahrrad muss für die Anforderungen geeignet sein!

 

 

Warum ein Citybike kaufen und kein Mountainbike?

 

Keine hochkomplizierte Technik, einfach, funktionell, gute Komponenten und äußerst robust, das zeichnet ein Citybike aus! Mit einem solchen Fahrrad sind Sie schnell, flexibel, umweltbewusst und spritsparend am Ziel.

Egal ob Sommer oder Winter, ein citybike kann das ganze Jahr über genutzt werden. Im Winter muss auf ein paar Dinge geachtet werden. Aber dann steht auch zur kalten Jahreszeit der sportlichen Fortbewegung nichts im Wege.

 

  • Hier erfahren sie alles zum Thema: Fahrradfahren im Winter

 

 

Vorteile eines Citybikes

 

Ob zur Arbeit, an die Uni, zum Einkaufen oder im Urlaub, fast überall kann das Citybike durch seine bequeme Sitzposition und den einfachen Einstieg, sehr gut eingesetzt werden. Aber auch das üppige Fahrradzubehör, machen ein solches Fahrrad sehr beliebt bei Jung und Alt.

Viele nützliche Komponeten sind schon „serienmäßig“ verbaut. Dadurch muss, nach dem Kauf, nicht noch teures Zubehör dazu gekauft werden. Wie z.B. bei einem  Mountainbike, das in der Regel weder eine Fahrradbeleuchtung, noch ein Schutzblech, geschweige denn einen Ständer besitzt. (Was natürlich im Gelände auch nicht gebraucht wird). Aber wenn man überwiegend in der Stadt oder auf befestigten Straßen unterwegs ist, sind diese Anbauten sehr nützlich und zum Teil auch Vorschrift.

 

Nützliches Fahrradzubehör:

  • Schutzblech
  • Fahrradbeleuchtung
  • Reflektoren
  • Fahrradklingel
  • Fahrradständer

 

 

Das alles macht ein Citybike zu einem rund um Sorglos-Paket.

Nicht umsonst ist es eines der beliebtesten Fahrräder. Jedes Jahr werden knapp 1 Mio. dieser Räder verkauft. Tendenz steigend.

Wer ein Bike sucht um schnell von A nach B zu kommen, flexibel, umweltbewusst, spritsparend und sicher unterwegs sein will, ohne ins schwere Gelände zu wollen, für den ist das Citybike genau das Richtige!

Kopfsteinpflaster, hohe Bordsteine, Schlaglöcher, … all das ist für ein solches Fahrrad kein Problem.

 

 

Nachteile eines Citybike

 

Wie oben schon kurz beschrieben, sollten Sie nicht ins schwere Gelände mit dem Citybike.

Was heißt das: Befestigte und trockene Feldwege können noch gut, mit ein wenig Übung bewältigt werden. Aber alles was darüber hinausgeht, ist nicht zu empfehlen. Schnell können Sie mit dem recht schweren Fahrrad wegrutschen. Die schwache oder nicht vorhandene Federung macht das Fahren über Stock und Stein ebenfalls nicht zu einem Vergnügen.

Generell ist das Citybike etwas robuster gebaut, was natürlich zur Folge hat, dass es im Vergleich zu Mountainbike und Rennrad deutlich schwerer ist.

Ein weiteres Manko ist das Design von vielen Damen Citybikes als auch von Herren Citybikes. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber ein citybike sieht im Vergleich zu seinen Konkurrenten, nur selten so sportlich aus.

 

 

Das Citybike muss passen

 

Der Fahrradrahme, ist das Herzstück eines Citybikes. Er verbindet alle Teile miteinander und nimmt sämtliche Kräfte die beim Fahren entstehen auf.

Damit der Fahrradrahmen nicht nach wenigen Monaten Belastung bricht, gibt es ein paar Kriterien die bei der Wahl des Rades beachtet werden müssen.

So gut wie jeder Rahmen ist aus mehreren Einzelteilen zusammen geschweißt und genau hier liegen die Schwachstellen eines Rahmens. Wie gut ein Fahrradrahmen geschweißt ist kann jeder ganz leicht erkennen.

citybike schweißraupe

Je gleichmäßiger die sogenannten Schweißraupen sind, umso besser ist die Schweißnaht. Wenn jedoch Klumpen, Löcher oder die Nähte insgesamt ungleichmäßig sind, schauen Sie sich besser ein anderes Fahrrad an.

Bei Lenkeranbringung, Vordergabel und Sattelanbringung, sollte besonders auf gute Schweißnähte geachtet werden.

Diese Stellen werden besonders stark beansprucht.

 

 

Welches Material für den Fahrradrahmen?

 

Die häufigsten Fahrräder werden heutzutage aus Aluminium hergestellt.

Ein großer Vorteil von Aluminium gegenüber Stahl ist die höhere Korrosionsbeständigkeit, außerdem ist es leichter als Stahl. Da es jedoch eine geringere Zugfestigkeit aufweist, sind dickere Rohrdurchmesser notwendig. Diese können optisch unschön wirken und das Gewicht in die Höhe schrauben. Hat sich ein Alurahmen verformt, kann er nicht, wie dies bei Stahlrahmen möglich ist, wieder gerichtet werden und sollte daher ausgetauscht werden.

Stahlrahmen, die lange Zeit bei preiswerten Rädern zum Einsatz gekommen sind, erleben derzeit im Fahrradrahmenbau eine Renaissance. Das Material ist zwar korrosionsanfälliger, neue Lacke gleichen diesen Makel mittlerweile aber gut aus. Im Vergleich zu Aluminium hat Stahl eine hohe Zugfestigkeit und kann daher auch sehr fein verarbeitet werden, außerdem ist er elastischer als Alu und gibt bei Stößen mehr nach.

 

 

Die richtige Rahmengröße auswählen

 

Es sollte auch auf die richtige Rahmengröße geachtet werden. Diese ist ausschlaggebend für die Sitzhaltung sowie für den richtigen Fahrkomfort.

Es gibt ein paar Faust Formel nach denen man sich richten kann, um die passende Rahmengröße zu finden:

 

  • Das Oberrohr muss so niedrig sein, dass der Fahrer es nicht berührt, wenn er es auf dem Boden stehend zwischen den Beinen hat.

 

  • Der Fahrradlenker muss mindestens so weit vom Sattel entfernt sein, dass die Beine beim Fahren auf keinen Fall an die Lenkerstange stoßen.

 

  • Der Sattel muss so weit zurück, dass bei waagerecht stehenden Pedalen die Kniescheibe des Radlers exakt senkrecht über der vorderen Pedalachse steht. Lässt sich das nicht einstellen, ist der Fahrradrahmen zu klein.

 

 

Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, habe ich hier eine Liste im Bezug zur Körpergrösse

 

 

Rahmengrösse

 

 

Es handelt sich hierbei um Richtwerte, die helfen sollen den richtigen Rahmen zu finden. Entscheidend über die Sitzhaltung ist aber die Länge des Oberrohres.

Testen Sie mehrere Größen um die angenehmste Sitzhaltung zu finden!

Wer ein Fahrrad fährt das nicht zu seiner Körpergröße passt wird nicht viel Freude beim Fahren haben. Deshalb nehmen Sie sich Zeit bei der Auswahl des Rahmens. Testen Sie mehrere, bis Sie den perfekten Rahmen für Ihr Citybike gefunden haben. Die richtige Optik sollte erst an zweiter Stelle stehen.

 

 

Immer rechtzeitig zum Stehen kommen

 

Die Fahrradbremsen sind eine der wichtigsten Sicherheits-Bestandteile eines Citybikes. Gerade wer sich im Stadt- oder Straßenverkehr bewegt, sollte sich auf seine Bremsen verlassen können!

Der Albtraum eines jeden Fahrradfahrers: Defekte Bremsen!

Doch woran erkennt der Leihe gute Bremsen? Welches Bremssystem ist das Beste?

Um eines vorweg zu nehmen, die Rücktrittbremse kann ich niemandem mit gutem Gewissen empfehlen! Sie ist viel zu langsam und ungenau. Außerdem blockiert das Hinterrad sehr schnell und was mit einem Fahrzeug ohne „ABS“ bei einer Vollbremsung passiert, ist wohl jedem bekannt: Es rutscht unkontrollierbar über die Straße. Deshalb, Finger weg von Rücktrittbremsen!

 

 

Welche Bremssysteme gibt es?

 

Seilzugbremse

Der Kraftaufwand ist bei der Seilzugbremse etwas höher, doch die Bremswirkung ist dennoch gut. Bei der Seilzugbremse verkürzt sich das Bremsseil über den Bremshebel und zieht dadurch die Bremsbacken zusammen.

Die Bremswirkung funktioniert über Zug

 

Hydraulische Bremse

Bei den hydraulischen Bremsen benötigt man viel weniger Kraft, da bei Betätigung des Bremshebels die Bremsflüssigkeit auf die Bremskolben drückt. Diese pressen dann die Klötze an die Felgen oder Scheiben.

Die Bremswirkung arbeitet über Druck

Bremsarten

 

Es gibt unterschiedliche Bremsarten bei denen die obengenannten Bremssysteme zum Einsatz kommen:

V-Brakes, Cantileverbremsen, Scheibenbremsen und Seitenzugbremsen.

V-Brakes und Scheibenbremsen haben sich bei den Citybikes durchgesetzt und werden überwiegen verbaut. Beide können problemlos eingesetzt werden, der einzige Unterschied ist der Preis und die Komfortfrage.

 

V-Brake/V-Bremse:

 

Fahrradbremse

Dies ist die günstigere Variante

Die zwei Bremsbacken drücken seitlich auf die Felge des Rades und bringen somit das Fahrrad zum stehen.

Die Bremse ist simpel und mit einfachen Bauteilen aufgebaut. Dadurch sind sie günstiger als Scheibenbremse. Funktion und Bremskraft ist nur geringfügig schlechter und reicht in den meisten Fällen aus.

Nur bei Nässe verliert die V-Brake Fahrradbremse schnell an Bremskraft.

Verschleißteile sind kostengünstig und können auch vom Laien gewechselt werden.

 

 

Scheibenbremsen:

city bike Scheibenbremse

Bei der Scheibenbremse befindet sich eine Bremsscheibe, meist aus Stahl, an der Nabe des Rades. Diese Bremse kommt meist in stark beanspruchten Situationen zum Einsatz, wie z.B. beim Mountainbike. Sie verträgt höhere Temperaturen die beim stetigen bremsen entstehen. Zudem ist die Bremskraft höher und nimmt nur geringfügig bei Nässe ab.

Hochwertige Scheiben, Bremsbacken und das dazugehörige Bremssystem sind wesentlich teurer als die Ersatzteile der V-Brake.

Die Einstellung und Wartung einer Scheibenbremse ist nicht einfach und sollte vom Fachmann durchgeführt werden. Dadurch enstehen Zusatzkosten.

 

Generell gilt: Arbeiten am Bremssystem sollte nur durchführen, wer sich auskennt und sicher ist. Im Zweifelsfall lieber in die Fahrradwerkstatt gehen. Die Bremse muss immer zuverlässig funktionieren, ansonsten können gefährliche Situationen entstehen.

 

Fazit: Hydraulische Fahrradbremsen sind besonders leicht zu bedienen. Auch bei Nässe ist ihre Bremsleistung sehr gut. Somit sind sie in Verbindung mit einer Scheibenbremse das beste und sicherste Bremssystem. Allerdings auch das Teuerste und nur für denjenigen geeignet, der viel mit dem Citybike unterwegs ist.

 


Tipp: Es kann genauso gut auf eine Seilzugbremse mit V-Brake zurückgegriffen werden, da diese nur geringfügig schlechter ist und fast dieselbe Verzögerung hat wie eine Hydraulische.


 

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile gegenüber gestellt:

 

  • V-Brakes mit Seilzug

 

+ günstig in der Anschaffung

+ günstige Wartung /Bauteile
+ geringerer Wartungsaufwand
+ einfache Mechanik (eigene Reparatur möglich)
–  geringere Bremskraft
–  Bremskraft verringert sich bei Nässe
–  höherer Kraftaufwand beim Bremsen
 

 

  • Scheibenbremsen mit hydraulischer Funktion:

 

+ sehr feinfühliges bremsen möglich
+ hohe Bremskraft
+ kein großer Kraftaufwand erforderlich
+ bessere Bremswirkung bei Nässe
–  hoher Wartungsaufwand
–  wesentlich teurer
–  Hydraulikflüssigkeit muss nachgefüllt werden
 

 

Fahrradschaltung

 

Je besser die Schaltung, desto schneller kommt man ans Ziel.

 

Aber woran erkennt man die optimale Fahrradschaltung, ist die Anzahl der Gänge entscheidend?

Die Kettenschaltung kann bis zu 30 Gänge haben, doch benötigt man so viele Gänge?

citybike Kettenschaltung

Bei einer Kettenschaltung verläuft die Kette über 2 Zahnräder von Vorderzahnrad über Hinterrad. Dabei gibt es bei jeder Schaltung 4-8 Gänge bei denen die Kette „schief“ läuft. Das ist schlecht, weil dadurch die Kette und die Zahnräder schnell kaputt gehen. Die 30 Gänge sind also eine „Mogelpackung“.

 

  • Bei der Kettenschaltung immer testen wie viele Gänge man auch wirklich nutzen kann!

 

 

 

 

Bei einer Nebenschaltung gibt es max. 9 Gänge, reicht das aus?

 

citybike Nabenschaltung

Die Nebenschaltung hat ein Schaltsystem in der Hinterradnabe, daher auch der Name. Das Schalten ist viel schonender für das citybike, denn weder Kette noch Zahnrad können kaputt gehen. Zusätzlich ist die Nabenschaltung komplett geschlossen (gekapselt), dadurch ist das gesamte Getriebe vor Verschmutzungen geschützt!

Allerdings wiegt die Nebenschaltung etwas mehr, was das Fahrrad fahren etwas anstrengender macht. Beim Fahrradfahren in der Stadt sind 9 Gänge vollkommen ausreichend.

 

 

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie warum die Nabenschaltung die bessere Wahl für das „perfekte“ City-Bike ist:

 

Nabenschaltung

 

+ besser geschützt vor Verschmutzung
 
+ geringerer Verschleiß
 
– etwas höheres Gewicht

 
Kettenschaltung

 

+ leichter als Nabenschaltung

 
– offener Zahnkranz, dadurch ungeschützt vor Schmutz
 
– höherer Verschleiß

– wartungsintensiver
 

 
Extra Tipp: Schaltung einstellen

 

 

 

Federung am Citybike

 

In der Stadt besonders wichtig, eine gute Federung. Sonst machen Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster das Radfahren zur Qual. Doch welche Federung ist für ein City Bike richtig?

In der Praxis machen komplizierte Federsyteme das Rad unnötig schwer und dementsprechend das Fahren anstrengender. Außerdem sind sie empfindlich und dadurch sehr wartungsintensiv.

 


Tipp: Dickerer Reifen bringen Komfort ohne komplizierte Technik und viel Gewicht.

Wer Geld sparen möchte der setzt auf dickere Reifen, die federn gut und haben seltener einen platten.

Aber Achtung: Je breiter der Reifen desto höher der Reibungswiderstand. Somit wird das Treten anstrengender!


 

 

Nützliche Fahrradkomponenten

 

  • Fahrradbeleuchtung

 

Mit der wichtigste Bestandteil Ihres Fahrrades und Vorschrift nach der StVO, sobald Sie sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegen. Sehen und gesehen werden ist hierbei das Motto. Eine ordentliche Fahrradbeleuchtung ist Schutz für Sie und hilft dass andere Verkehrsteilnehmer Sie rechtzeitig wahrnehmen. Welche Beleuchtungsarten Sie zur Auswahl haben, können Sie in meinem Artikel hier nachlesen>>

 

 

  • Schutzblech

citybike Schutzblech

 

Es bietet Schutz vor Spritzwasser. Bei Regen oder im Winter sehr hilfreich, dass Sie nicht nass und schmutzig am Ziel ankommen.

Zur Auswahl stehen 2 Materialien: Kunststoff und Blech

Die Kunststoffschutzbleche sind etwas günstiger dafür stabil wie ein Schutzblech aus Metall. Welches Sie für Ihr Bike wählen ist Geschmackssache. Auf jeden Fall gehört ein Schutzblech an jedes City Bike.

 

 

  • Fahrradständer

 

Der Fahrradständer ist ein Bauteil, dass ein sicheres abstellt des Citybikes gewährleistet. Es gibt verschiedene Modelle die das sichere Abstellen, mehr oder weniger gut erlauben. Ausschlaggebend ist die Länge und die Ausladung eines Ständers.

Zweibeinige Ständer bieten eine hohe Sicherheit solange der Boden flach ist. Dieses Modell hebt ein Rad des Bikes in die Luft.

Die gängige Form ist jedoch der einbeinige, Seitenständer der am hinteren Teil des Rades montiert ist oder im Bereich der Tretkurbel. Hierbei bleiben die Räder auf dem Boden. Das Fahrrad wird lediglich zur Seite gekippt. Da das Vorderrad Kontakt zum Boden hat kann es sich einschlagen und das Bike verliert nicht das Gleichgewicht.

Trotz des Ständers kommt es manchmal zum Kippen des Fahrrades. An manchen einbeinigen Modellen lässt sich die Länge regulieren, so dass Sie je nach Rahmengröße den Fahrradständer auf Ihre Bedürfnisse einstellen können.

 

Fazit: Mit dem Seitständer (vorausgesetzt er hat die richtige Längeneinstellung) steht Ihr Citybike auf unebenen Böden und auch mit höherem Gewicht auf dem Gepäckträger sehr sicher. Ausprobieren und testen schadet aber auch hier nicht.

 

 

  • Fahrradpedale

 

Pedale gibt es wie Sand am Meer. Jedoch spielen die Meisten für ein Citybike keine Rolle. Zur Auswahl stehen Blockpedale und Magnetpedale. Die anderen Modelle werden eher im Bereich Mountainbike oder Rennrad verwendet.

 

Blockpedal
Das Blockpedal ist sowohl die älteste Bauform als auch das Standard-Pedal. Heute werden sie häufig aus einem einzigen profilierten Hartkunststoffblock hergestellt. Seitlich befinden sich Reflektoren.

 

 

Magnetpedal
Hierbei sind in die Pedale sehr starke Magnete eingebaut, während unter die Schuhe Stahlplatten geschraubt werden. Das Magnetpedalsystem erlaubt eine frei wählbare und jederzeit während der Fahrt veränderbare Fußstellung auf dem Pedal. Das hilft manchen Radlern mit Knie- oder Gelenkproblemen.

Durch Kippen der Füße löst man den Fuß vom Pedal oder durch einen heftigen Ruck. Sollte es je einmal zu einem Sturz kommen, löst sich der Schuh. Ein verhaken ist ausgeschlossen.

 

Großer Nachteil: Sie benötigen extra Schuhe an die Stahlplatten geschraubt werden. Sie können also nicht mit beliebigem Schuhwerk radeln gehen.

 

 

  • Lenkergriffe

 

Um schmerzende Hände zu vermeiden, sollten Sie verschiedene Modelle ausprobieren. Heut zu Tage gibt es nicht nur die klassischen Gummigriffe sondern ergonomische Griffe aus Kork oder Leder und sogar welche die federn.

 

 

Hinterrad – / Vorderradgepäckträger

 

Zum Transport von Lasten mit dem City-Bike ist ein Fahrradgepäckträger von Nöten. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten.

  • Der Hinterradgepäckträger wird über dem Hinterrad montiert.

 

  • Der Vorderradgepäckträger wird an der Vordergabel befestigt dann nennt er sich Lowrider.

 

Werden sogenannte Packtaschen verwendet, sollten diese so beladen sein, dass große Gewichte weit unten platziert werden. Das ist besonders bei der Beladung der Gepäckträger am Vorderrad wichtig.

Natürlich können auch beide Gepäckträger am Citybike montiert werden, je nach Bedarf des Einzelnen.

 

 

Reflektoren/Katzenaugen

 

Diese sind wichtiger Bestandteil der Fahrradbeleuchtung. Reflektoren sind Vorschrift laut StVO. Sie reflektieren das Licht anderer Verkehrsteilnehmer sowie die Straßenbeleuchtung.

 

Es werden verschiedene Reflektoren eingesetzt.

 

  • Die klassischen gelben Katzenaugen die man zwischen die Speichen klemmt.

citybike Katzenaugenreflektoren

 

 

  • Moderne weiße, stäbchenförmige Reflektoren werden an jede einzelne Speiche geklippt.

citybike speichenreflektoren

Zu Empfehlen sind beide Sorten, denn je besser Sie im Straßenverkehr gesehen werden umso sicherer sind Sie.

 

Farradreifen

 

Die Reifen eines Fahrrades tragen neben gut funktionierenden Bremsen entscheidend zur Sicherheit bei. Aus diesem Grund sollten Sie beim Citybike Kauf, bei der Reifenwahl nicht sparen.

 

Der richtige Reifendruck sollten Sie regelmäßig beim Betrieb des Fahrrades kontrollieren, nicht nur einmalig beim Kauf!

 

Ebenfalls spielt das Reifenprofil eine wichtige Rolle. Es muss zum Verwendungszweck passen. Grobstollige Geländereifen (wie der Name schon sagt) sind nicht für asphaltierte Straßen geeignet. Im Notfall ist der Bremsweg länger, sowie bei Nässe und Schmutz riskiert man Unfälle. Deshalb sprechen Sie mit einem Fachberater und schildern für welchen Zweck Ihr Bike zum Einsatz kommt.

 

 

Der Fahrradsattel

 

Das Fahrrad kann noch so stabil sein, wenn es unbequem ist, wird es nach ein paar Tagen in die Ecke gestellt. Komfortfaktor Nr. 1, der Sattel. Wie Sie den perfekten Sattel finden, worauf es bei der Auswahl ankommt und welches die richtige Größe ist, können Sie in meinem Artikel hier nachlesen>>

 

 

Fazit – Citybike kaufen

 

Sie wissen nun worauf es beim Kauf eines perfekten Citybikes ankommt. Hier nochmal alles kurz zusammengefasst:

 

  • Als erstes festlegen was habe ich für Ansprüche an mein Bike?

 

  • Wie hoch ist mein verfügbares Budget?

 

  • Wo möchte ich mein Rad kaufen?

 

  • Welche Bauteile entsprechen meinen Vorstellungen bzw. sind sinnvoll für mich?

 

  • Keine übereilten Entscheidungen treffen oder unüberlegte Schnäppchen machen wollen

 

  • Achten Sie auf gute Beratung

 

  • Testen Sie in aller Ruhe das Fahrrad, am Besten mit einer Probefahrt im Freien

 

  • Mehrere Citybikes vergleichen

 

 

Beachten Sie diese Punkte, gelingt Ihnen mit Sicherheit ein guter Kauf, mit dem Sie auch langfristig Zufriedenheit und Freude erfahren.

 

 

Das Perfekte Citybike, sieht meines Erachtens so aus:

 

  • Hydraulische Scheibenbremsen(für Sparfüchse Seilzug mit Felgenbremse)

 

  • Gleichmäßige Schweißnähte am Rahmen

 

  • Eine Nabenschaltung

 

  • Einen mittelharten Sattel in der richtigen Grösse

 

  • Dicke Reifen statt einer teuren Federung

 

  • Der Lenker sollte ergonomisch geformt sein und leicht gekröpft